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Viele Schul- und Verleihpferde säumten meinen Weg...

Da waren zum Beispiel:
Diverse Führponys
Auf vielen Veranstaltungen, sei es auf der Kirmes oder in Freizeitparks, mußte meine Mutter mich schon immer auf die Ponys setzen, damit ich aufhörte zu quengeln. So wurde der Grundstein gelegt...

Gabi (und andere)
Gabi war cool. Gaby war ein schwarz-weiß geschecktes Pony aus einem Verleihstall. Man muß sich das wie folgt vorstellen: Ein großer, langer Sandplatz. An dem einen Ende standen die Pfe rde angebunden und warteten auf Kundschaft. Auf dem gesamten Platz hatte man die Möglichkeit zu reiten. Das heißt, wenn die Ponys sich denn reiten ließen. Meistens war eher stehen angesagt. :-) Und wenn nicht “stehen”, “zog” es sie zumindest immer wieder zur Anbindestelle hin. Das hieß für mich als (ungeübte) Reiterin: Absteigen, bis zum Ende des Platzes führen, aufsteigen und dann zum Anbindeplatz galoppieren. So ging das dann eine Stunde lang.... Führen und zurück galoppieren. Anders hatte man keine Chance zu reiten, zumal leider niemand Hilfestellung gab.
Einen Tag hab ich mir besonders eingeprägt. Ich war soeben wieder mit Gabi zurück Richtung Anbindeplatz im Galopp, da stand (was auch sonst *g*) ein Pferd im Weg. Es hätte gepaßt.... wenn das andere Pferd nicht plötzlich einen Schritt rückwärts ging genau zu der Zeit, wo ich mit Gabi heranschoß... ich blieb also mit meinem Knie am fremden Pferdepopo hängen und machte den Abflug meines Lebens. (Alles natürlich ohne Reitkappe, die waren damals noch nicht so in Mode wie heute. :-) )
Samson
Jaa, der Samson. War der vielleicht groß. Damals war ich zum ersten Mal auf einem Reiterhof für ne Woche in Urlaub. (Irgendwo bei Bremen glaub ich.) Dort erhielt ich zum ersten Mal auch richtig Unterricht und viel Theorie. Allerdings fing der Urlaub nicht sooooooo gut an. Denn:
Am ersten Tag gleich (Samstags) sollte ein Ausritt stattfinden. Da ich natürlich gleich sagte, ich könne schon reiten, durfte ich mit. Wenn ich das doch nur nie getan hätte, denn soooo gut konnte ich noch gar nicht reiten. *großeklappehatte*
Nun denn, eine Gruppe von 10 Reitern/Pferden begab sich in den Wald. Aus welchem Grund auch immer gingen plötzlich alle Pferde durch. Aber so richtig. Einige Reiter (Kinder) hat es gleich aus dem Sattel gehauen. Ich (auf Samson) konnte mich halten. Ob das jetzt gut oder schlecht war, kann ich nicht so genau sagen, denn VOR mir befand sich ein Pferd ohne Reiter im Jagdgalopp, HINTER mir ebenfalls ein Pferd ohne Reiter im Jagdgalopp. Und ich klammerte wie blöd am Hals des Pferdes... das waren die schauerlichsten Minuten (oder Sekunden?) in meinem Leben. Denn links und rechts vom Weg ging es ganz schön steil nach unten (Schluchten, Abhänge etc.). Irgendwann kam eine Kurve... die Pferde MUSSTEN traben, ging nicht anders. In diesem Moment beschloß ich den Abflug.... ich wachte auf und war allein im Wald und lief mehr oder weniger den Weg zurück. Irgendwann traf ich auch auf den Rest unserer Gruppe mit einigen Pferden. Das braucht man echt kein zweites Mal......
Kurz vor Ende meines Urlaubs durfte man sich für die letzte Reitstunde ein Pferd “wünschen”, ich entschied mich noch einmal für Samson... :-)
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