Veranstaltungen

13.08.2005

1. Hofturnier der Einstallergemeinschaft Buffen

 

Am 13.08.2005 organisierte ich für und zusammen mit der Einstallergemeinschaft Buffen das 1. Hofturnier.

Marco Liguori hat freundlicherweise einen Bericht hierzu geschrieben!

 

Wie auch immer sie das gemacht hat, Simone Bergmann hatte in Ihrem Hänger nicht nur eine Menge Equipment für die beiden Geschicklichkeitsprüfungen geladen, sondern auch eine große Portion gutes Wetter dabei.

So bescheiden das Wetter der letzten Wochen war, so sehr strahlte die Sonne am Samstag für die Teilnehmer und Zuschauer am Reitplatz bei Buffen. Nebenbei bemerkt, habe ich noch nie so viele Reiter (und Familien) gleichzeitig auf der Anlage gesehen.

Es lag Spannung in der Luft, weil alle sehen wollten, welche der geübten Aufgaben denn nun anstanden. Ob Frau Bergmann sich durch heimliches Vorbeifahren über den Übungsstand informiert hat ist nicht bestätigt, jedenfalls hat sie sich zwei bunte Parcours ausgedacht.

Der Trail bestand aus Labyrinth, Wippe (mit Teppich quer), Plane (mit zweiter andersfarbiger Plane quer), Sackgasse, Flatterband, Trabstrecke und Tor (man glaubt gar nicht, wie lange Arme ein Reiter haben kann).

Sehr interessant auch die Geschicklichkeitsübungen mit Tor öffnen, Fussball, Wippe (mit Teppich), Wäsche aufhängen, Fahnen umsetzen, Podest für Reiter, Kartoffelslalom (nix für hungrige Pferde) und Negerkuss/Nippon mampfen (für Reiter, aber ohne Benutzung der Hände) mit abschließendem Tor schließen.

Sowohl Reiter als auch Zuschauer kamen voll auf Ihre Kosten, es gab reichlich interessante Einlagen von Reitern oder Pferden.

Die eigentliche Überraschung fand bei der Siegerehrung statt: Ariane Reßing auf Rusty, als SEHR (!) spontan überredete Teilnehmerin (halbe Stunde vor Prüfungsbeginn hat sie sich zum Start durchgerungen), hat sich so gut platziert, dass Sie den Gesamtsieg bei 20 Startern errungen hat. Die ersten drei Plätze im Gesamtklassement gingen übrigens an IG’ler.

Beim anschließenden Grillen war die Stimmung anhaltend gut, der ganze Tag war einfach nur gelungen.

Vielen Dank nochmal an Ausrichter, Organisatoren, Helfer, Zuschauer und Sachspender, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Marco Liguori

P. S.

Ich hoffe die Camper haben die Wege in ihre Zelte gefunden ;-) und sind in der Nacht nicht allzu nass geworden.

 

Fotos findet Ihr unter http://www.freizeitreiter-niederrhein.de/html/buffen_hofturnier.html

Trail-Übungstag am 14.05.2005 in Geldern

(die Fotos dazu findet Ihr hier)

Am 14.05.2005 fand der ursprünglich am 30.04.2005 geplante zweite Trail-Übungstag bei mir statt, der leider aufgrund schlechten Wetters seinerzeit verschoben werden mußte.

Insgesamt kamen 7 Reiter/Pferde, die bei zum Glück trockenem und teilweise sonnigem Wetter versuchten, die Ihnen gestellten Aufgaben zu bewältigen.

Also mir hat es Riesenspaß gemacht und wenn es Euch auch gefallen hat, würde ich mich über einen kurzen Eintrag im Gästebuch freuen!!!

:-))

 

Robinson-Übungstag am 23.04.2005 in Geldern

(die Fotos dazu findet Ihr hier)

„Jaaaaaaaaaaanz ruhig Brigitte…“

Für manchen Freizeitreiter ist das erste große Highlight im Jahr das Robinson Turnier in Duisburg-Rheinhausen. Daher lud Simone zu einer Robinson-Generalprobe ein. Wir durften auf der Anlage von Familie Buffen in Geldern die einzelnen Disziplinen mal durchspielen und bekamen von Simone dann fachkundigen Rat und Hilfestellung.

Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt, damit man auch genügend Platz hat. Wir waren in der Zeit von 13:00 Uhr – 15:00 Uhr an der Reihe. Ich war die erste und konnte mich schon mal über das Hängerbuffet hermachen. Lecker… Mohrenköpfe und Kekse. Dann kamen die anderen. Brigitte Florian, Pam Hellmann und Svenja, die Katjas Pirat ritt, ein alter Robinsonhase. So hatte Sie leider das Glück, die eine oder andere Prüfung vorzureiten. Begonnen haben wir mit dem Trail. Die üblichen Hindernisse bei Robinson sind Tor, Wippe, Klappersack oder generell etwas umsetzen, Plane, Flattertor und Stangen-U. Die Brücke kommt normalerweise auch vor, die haben wir aber mit der Wippe gleichgesetzt. Erst wurde geübt, dann musste jeder einmal den Trailpacour unter den strengen und wachsamen Augen von Katja und Simone absolvieren, die auch fleißig Notizen machten.

Danach kam das Slalomrennen. Normalerweise sind es weiße dünne Stangen, hier wurden blaue Tonnen genommen. Hierbei kam bei Brigitte („Ooooch ich mach das in Ruhe…“) dann der Ergeiz durch. Also, sie wurde quasi mit jedem Spiel mutiger und schneller. Nach dem Slalom kam jetzt das Fahnenrennen. Es musste zu jeder Tonne hingeritten und die Fahnen ausgetauscht werden. Tempo bringt da nicht viel, da man sonst die Fahnen nicht erwischt, oder das Ziel nicht trifft. Alles dagewesen. Aber dafür machen wir es ja. Die Tonnen standen einmal, dann kam das Barrelrace. Da muß man zusätzlich noch wissen wo rechts und links ist flöööt. Einige legten echt ein gutes Tempo vor.

Natürlich darf auch das Ribbonrace nicht fehlen, auch wenn es meistens nicht mit in die Wertung kommt. Jetzt gab es bei Brigitte kaum noch ein Halten! Ich sach nur „ruuuuuuhig Braune“. ;-)

Während uns die Sonne in den Nacken schien, versorgten uns die Zaungäste mit Getränken und Wasser für die Akteure unterm Sattel. Es wurde auch an alles gedacht! Simone und Katja rollten fleißig die Tonnen, Jonas fand den Eimer mit Leckerlies und Brigitte fragte: Kommt jetzt wieder ein Rennspiel?“ Jaaaanz ruhig. Jetzt fehlte nur noch die Königsdisziplin: Das Keyhole-Race. Schnell rein, wenden und schnell wieder raus. Das ist gar nicht so einfach, da die Pferde sonst schon mal gern übers Ziel schießen können. Aber es macht Spaß. Nachdem unsere Pferde und wir uns ausgetobt hatten, kam die Reining. Sollte ein ruhiger Galopp werden, war aber nicht so einfach nach den Spielen....

Das Ganze war ja eine Spaßveranstaltung, aber es gab - Dank Herrn Becker - der kurzentschlossen als Sponsor einsprang - einen Sack Futter zu gewinnen. Die IG legte noch ein T-Shirt drauf. Das treibt an, gell Brigitte ;-)

Gewonnen hat insgesamt (Wertung aller Prüfungen zusammen) an diesem Tag Iris Haase mit Surprise. Sie suchte sich das T-Shirt aus. Platz 2 belegte Kerstin mit Rhamant, sie bekam den Futtersack.

Bericht von Nicole Ziemke - Vielen Dank!!!

 

Trail-Training am 16.04.2005 in Geldern

(die Fotos dazu findet Ihr hier)

Eine halbe Stunde zu früh kam ich mit meiner Tochter Julia bei Simone an. Die anderen Gruppen waren schon fertig, wir waren die Letzten. Simone hatte die einzelnen Gruppen immer so bestellt, dass zwischen ihnen noch Zeit zum quatschen, Kaffee trinken und Kuchen essen war. So kamen wir erstmal in den Genuß, uns zu stärken, ehe es dann losging.

Wir ritten in 2-er Gruppen, was ich sehr gut fand. Erst einmal konnten sich unsere Pferde die „ gefährlichen“ Sachen anschauen. Aufgebaut waren Tor, Flattertor, Pylonen zum Rückwärts-Slalom-Reiten, Plane, Sackgasse, Wippe, Tonnengasse und Labyrinth. Wanja war von weitem schon nicht am Flattertor vorbei zu reiten… Wir haben zwar eins im Stall hängen, wo sie auch mal drunter steht, aber mit Reiter ist das ein bei Wanja ein großes Problem. WENN sie überhaupt geht, rennt sie panisch dadurch.

Aber erst einmal durften wir durch die Tonnengasse. Da diese am Anfang noch sehr breit gestellt war, kein Problem. Auch Liroy, Julias Pony, latschte da so durch. Doch Simone machte es schmaler. Ging auch noch. Dann noch etwas. Für das schlanke Pony wieder kein Problem, doch ich musste schon meine Beine hochziehen, um die Tonnen damit nicht umzuhauen.

Dann ab durchs Labyrinth: Natürlich auch schön breit, was noch gut ging. Als es dann für uns sehr eng war, wurde es dann Mikado. Aber Liroy hatte auch da keine Probleme. Schön, wenn man klein und wendig ist!         

Vorwärts in eine Gasse rein, rückwärts wieder raus. Klappte manchmal. Aber wieso soll ich denn halten, dachte sich meine Stute, renn ich doch einfach geradeaus an der Tonne vorbei!

Die Plane war für beide Pferde kein Problem, deshalb haben wir das auch kaum geübt.    

Anschließend mussten wir eine Acht um Pylonen reiten. Wie einfach, dachte ich mir. Aber dann typisch Simone: Das ganze bitte rückwärts! Julia guckt mich fragend an! Aber mit viel Zeit und immer wieder stehen bleiben klappte es auch bei ihr.

Nun musste ich ja auch noch durchs Flattertor. Erst unser mutiges Pony. Kein Problem. Der bleibt drin stehen und lässt sich die Bänder um die Ohren wedeln.

Simone lockte Wanja mit einem Leckerli und ließ sie erst mal davor stehen. Da ich immer damit rechnete, daß sie abflitzt, hielt ich die Zügel kurz. Simone sofort: Zügel lang, nichts, absolut gar nichts machen bitte!!!  … was mir sichtlich schwer viel. Ich wartete also darauf, dass Wanja freiwillig, also von sich aus, dem Flattertor immer näher kam… bis sie tatsächlich ganz ruhig und freiwillig (wenn auch mit Bestechung) durch ging. Dann konnte ich doch tatsächlich alleine mehrmals durchs Flattertor reiten!

Zum Schluß gingen wir noch über die Wippe. Beim zweiten Anlauf klappte es. Liroy hat sogar gewippt, was ihm aber komisch vorkam, so dass er seitlich runter ging. Aber einfach drüber laufen war für ihn kein Problem.

Gerne hätten wir noch weiter geübt, aber die Zeit verging wie im Flug! Wir verluden unsere Pferde und stärkten uns wieder. Simone’s Billy zeigte uns noch das Kompliment. Klasse. Selbst als sie nichts mehr von ihm verlangte, machte er fleißig weiter in der Hoffnung, doch noch ein Leckerli erhaschen zu können. Aber leider wurde er ignoriert…

Nachdem Simone’s Nygard noch den spanischen Schritt vorführte, halfen wir noch schnell beim Aufräumen und fuhren zufrieden nach Hause.

Die Übungen hätten ruhig länger dauern dürfen. Danke Simone!

Bericht von Marion und Julia Devers - vielen Dank!!!