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Trail-Training am 16.04.2005 in Geldern
(die Fotos dazu findet Ihr hier)
Eine halbe Stunde zu früh kam ich mit meiner Tochter Julia bei Simone an. Die anderen Gruppen waren schon fertig, wir waren die Letzten. Simone hatte die einzelnen Gruppen immer so bestellt, dass zwischen ihnen noch Zeit zum quatschen, Kaffee trinken und Kuchen essen war. So kamen wir erstmal in den Genuß, uns zu stärken, ehe es dann losging.
Wir ritten in 2-er Gruppen, was ich sehr gut fand. Erst einmal konnten sich unsere Pferde die „ gefährlichen“ Sachen anschauen. Aufgebaut waren Tor, Flattertor, Pylonen zum Rückwärts-Slalom-Reiten, Plane, Sackgasse, Wippe, Tonnengasse und Labyrinth. Wanja war von weitem schon nicht am Flattertor vorbei zu reiten… Wir haben zwar eins im Stall hängen, wo sie auch mal drunter steht, aber mit Reiter ist das ein bei Wanja ein großes Problem. WENN sie überhaupt geht, rennt sie panisch dadurch.
Aber erst einmal durften wir durch die Tonnengasse. Da diese am Anfang noch sehr breit gestellt war, kein Problem. Auch Liroy, Julias Pony, latschte da so durch. Doch Simone machte es schmaler. Ging auch noch. Dann noch etwas. Für das schlanke Pony wieder kein Problem, doch ich musste schon meine Beine hochziehen, um die Tonnen damit nicht umzuhauen.
Dann ab durchs Labyrinth: Natürlich auch schön breit, was noch gut ging. Als es dann für uns sehr eng war, wurde es dann Mikado. Aber Liroy hatte auch da keine Probleme. Schön, wenn man klein und wendig ist!
Vorwärts in eine Gasse rein, rückwärts wieder raus. Klappte manchmal. Aber wieso soll ich denn halten, dachte sich meine Stute, renn ich doch einfach geradeaus an der Tonne vorbei!
Die Plane war für beide Pferde kein Problem, deshalb haben wir das auch kaum geübt.
Anschließend mussten wir eine Acht um Pylonen reiten. Wie einfach, dachte ich mir. Aber dann typisch Simone: Das ganze bitte rückwärts! Julia guckt mich fragend an! Aber mit viel Zeit und immer wieder stehen bleiben klappte es auch bei ihr.
Nun musste ich ja auch noch durchs Flattertor. Erst unser mutiges Pony. Kein Problem. Der bleibt drin stehen und lässt sich die Bänder um die Ohren wedeln.
Simone lockte Wanja mit einem Leckerli und ließ sie erst mal davor stehen. Da ich immer damit rechnete, daß sie abflitzt, hielt ich die Zügel kurz. Simone sofort: Zügel lang, nichts, absolut gar nichts machen bitte!!! … was mir sichtlich schwer viel. Ich wartete also darauf, dass Wanja freiwillig, also von sich aus, dem Flattertor immer näher kam… bis sie tatsächlich ganz ruhig und freiwillig (wenn auch mit Bestechung) durch ging. Dann konnte ich doch tatsächlich alleine mehrmals durchs Flattertor reiten!
Zum Schluß gingen wir noch über die Wippe. Beim zweiten Anlauf klappte es. Liroy hat sogar gewippt, was ihm aber komisch vorkam, so dass er seitlich runter ging. Aber einfach drüber laufen war für ihn kein Problem.
Gerne hätten wir noch weiter geübt, aber die Zeit verging wie im Flug! Wir verluden unsere Pferde und stärkten uns wieder. Simone’s Billy zeigte uns noch das Kompliment. Klasse. Selbst als sie nichts mehr von ihm verlangte, machte er fleißig weiter in der Hoffnung, doch noch ein Leckerli erhaschen zu können. Aber leider wurde er ignoriert…
Nachdem Simone’s Nygard noch den spanischen Schritt vorführte, halfen wir noch schnell beim Aufräumen und fuhren zufrieden nach Hause.
Die Übungen hätten ruhig länger dauern dürfen. Danke Simone!
Bericht von Marion und Julia Devers - vielen Dank!!!
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